Wir stellen uns vor

WSV-Langenargen

Unser Verein bietet seit inzwischen mehr als 75 Jahren seinen Mitgliedern, deren Familien und Freunden ein bunt gemischtes Programm an Angeboten.

Unter anderem organisieren wir Skikurse, Busausfahrten, Jugendausflüge, Wanderwochenenden, Sommer- und Bergfeste und einiges mehr. Darüber hinaus unterhalten wir eine Vereinshütte im Skigebiet Schetteregg im Bregenzerwald.

Da wir ein Wintersportverein sind, spielt sich natürlich viel in der kälteren Jahreszeit ab. Dennoch sind wir bestrebt, auch vor und nach der Wintersaison ein reges Vereinsleben aufrecht zu erhalten.

Mit über 1000 Mitgliedern gehören wir zu den größten Wintersportvereinen in ganz Baden Württemberg.


Vorstandschaft

v.l.n.r.: Wolfgang Behr (Hüttenwart), Heike Sonntag (Kassenwart), Nikolai Behr (Skischulleiter), Günter „Bisi“ Behr (1. Vorsitzender), Bernd Beisser (Schriftführer), Beatrice Gierer (2. Vorsitzende), Wolfgang Sterk (Beisitzer), Natalie Kugel (Beisitzer), Markus Fuchsberger (ausgeschieden – Sport- und Jugendwart), es fehlen Lukas Göpper (Sport- und Jugendwart) und Reinhold Terwart (Ehrenvorstand)

Die im Frühjahr 2020 anberaumten Wahlen der Vorstandschaft mussten pandemiebedingt abgesagt werden. Diese sollen gegebenenfalls noch im Herbst 2020 nachgeholt werden. Über Ort, Zeit und Durchführung werden alle Mitglieder zeitnah informiert.

DSV-Skischule WSV Langenargen

Seit dem Jahr 2010 und durch die erstmalige Zertifizierung durch den Deutschen Skiverband darf sich die Skischule des Wintersportvereins Langenargen „DSV-Skischule WSV Langenargen“ nennen.

Das Zertifikat wurde regelmäßig verlängert und lückenlos bis heute aufrechterhalten. Auf dieses Prädikat sind wir stolz und es ist unser Antrieb, dieses Zertifikat auch für die Zukunft zu sichern.

Aktuell zählen mehr als 30 Skilehrer mit unterschiedlichen Trainerscheinen zum Skilehrteam des Wintersportvereins.

Aus- und Fortbildung des Skilehrteams

Um das Zertifikat einer DSV-Skischule zu erhalten, sind wir bemüht alle unsere Skilehrer professionell auszubilden und entsprechende Lehrgänge auf Landes- bzw. Bundesebene zu besuchen.

Darüber hinaus werden erworbene Lizenzen jährlich bei entsprechenden Fortbildungslehrgängen mit Trainern des Schwäbischen Skiverbandes verlängert. Hierzu fährt das Skilehrteam seit Jahren über ein Wochenende im November nach Sölden in die Pension Sonnenheim um aktuelles aus den Lehrplänen des DSV vermittelt zu bekommen, didaktische und methodische Tipps zu erhalten und die eigene Skitechnik zu verbessern.

Aufgaben und Ziele einer DSV-Skischule: Gründe für die Gründung

Eine vom Landesskiverband (LSV) genehmigte DSV-Skischule muss mindestens auf zwei festen Säulen stehen. Die eine Säule bedeutet das Management der Skischule und die andere Säule ist die qualifizierte Ausbildung der eingesetzten Lehrkräfte durch die entsprechenden Lehrwesen-Referate der Landesskiverbände und des Deutschen Skiverbands. Eine gute Verwaltung ist ebenso notwendig wie eine fundierte Ausbildung. Die Qualität der Lehrkräfte, ein klares Konzept im Einklang mit dem Leistungsvermögen einer Skischule und die nötige Kundenorientierung (Kursteilnehmer) bestimmen heute über Erfolg einer DSV Skischule.

Erfolgreich zu sein und eine gute DSV-Skischule zu führen, ist zugleich die beste Motivation für die vielen ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder. Nur Einsatz, Können und Mut für neue Wege können die Zukunft der DSV Skischulen garantieren. Der DSV Breitensport, seine Referate und natürlich hier die „DSV Skischule” sind sich dieser besonderen Verantwortung gegenüber allen Skischulen in unseren Landes-Skiverbänden bewusst und haben für alle interessierten und engagierten Vereinsskischulen die Organisation „DSV-Skischule” geschaffen.

Mit einer Rahmenordnung wurde eine Plattform installiert, um die Standards für Qualität und Organisation für alle DSV-Skischulen zu sichern. Der Deutsche Skiverband hat bereits 1980 die Rahmenordnung für diese „Organisation DSV Skischule“ verfasst und durch den Hauptausschuss genehmigen lassen. Die Basis für die notwendigen Verbindlichkeiten aller genehmigten DSV Skischulen wurde hiermit geschaffen.

Prinzipien dieser Rahmenordnung

  • die einheitliche Darstellung des Skischulwesens innerhalb des Verbandes
  • hohe Qualität in der Ausbildung und Fortbildung
  • zu gewährleistende geschlossene Präsentation in der Öffentlichkeit
  • Förderung des Skischulbetriebes in den Landesverbänden und den ihnen angeschlossenen Vereinen
  • fundierte Kenntnisse in der Organisation und Verwaltung umfassende und spezifische Weiterbildung

50 Jahre Langenargener Hütte – Jubiläum im Jahr 2019

Die Anfänge in Schetteregg

Zu den Pionieren des Skilaufens im Bregenzer Wald gesellten sich Anfang des letzten Jahrhunderts auch junge Burschen aus Langenargen. Um sich länger vor Ort aufhalten zu können, wurde in Schetteregg im Gebiet „Brongen“ eine Hütte gemietet, die leider bald einem Brand zum Opfer fiel.

Kurzentschlossen wurden die „Skibegeisterten“ aus Langenargen Mitglied im Skiclub Bodensee und übernahmen gleichzeitig die Betreuung einer Hütte in Eggatsberg. Ein offener Wunsch blieb jedoch ein eigenes Heim zu finden.

Alte Hütte im Amagmach

Im Jahre 1932 gelang es, ein Bauernhaus im „Amagmach“ zu pachten. Nun war es auch Zeit, einen Verein zu gründen. Das Interesse am „Weißen Sport“ war groß und kurze Zeit später hatte der Verein bereits 72 aktive Mitglieder.

Nachdem ein langfristiger Pachtvertrag abgeschlossen werden konnte, erfolgte 1933 die offizielle Weihe durch Pfarrer Eggart aus Langenargen im Kreise der Mitglieder und zahlreicher Freunde aus Egg. Kurze Zeit später konnte die Hütte aus politischen Gründen nicht mehr besucht werden. Gelähmt wurde das aktive Vereinsleben durch die Wirren des II. Weltkrieges und anschließend war es zunächst abenteuerlich über die grüne Grenze nach Schetteregg zu gelangen.

Skifahren nahm bald einen rasanten Aufschwung und wurde zum „Volkssport“. Durch den Bau des Liftes im Jahre 1959 wurde das Skigebiet „Schetteregg“ noch attraktiver. Gleichzeitig sind die Ansprüche an die Unterkunft gewachsen.

Da ein langfristiger Pachtvertrag trotz intensiver Bemühungen nicht zu realisieren war, wuchs der Wunsch bei den Mitgliedern, ein eigenes modernes Heim zu suchen.

Neubau der Langenargener Hütte

Dank besonderer Beziehungen von Rudi Klett gelang es, ein Grundstück im „Amagmach“ zu erwerben. Die erste Voraussetzung für ein neues Haus war geschaffen.

Großer Optimismus und die Begeisterung für den Skisport besonders bei der jüngeren Generation führte zum mutigen Beschluss auf dem bereits erworbenen Grundstück unweit des alten Hauses eine neue zeitgemäße Heimat für die ständig wachsende Zahl von Mitgliedern und Gästen, die heutige „Langenargener Hütte“ zu bauen. Der Neubau benötigte eine Bauzeit von eineinhalb Jahren. Konzipiert wurde die Hütte vom Innsbrucker Bergsteiger Sepp Jöchler.

Trotz bescheidener Geldmittel wurde eine großzügige Konzeption realisiert. Bei Gesamtkosten von ca. 100.000.- DM hatte der Verein ganze 4.000.- DM auf dem Konto zur Verfügung. Er hatte allerdings das Glück, dass durch den Brand der alten Hütte die Versicherungssumme von 10.000.- DM zu Gute kam. Es hatte sich herausgestellt, dass der Brand durch die Kinder des Sommerpächters verursacht worden war. Mit einem Kredit in Höhe von 50.000.- DM und ca. 40.000.- DM Spenden aus der Langenargener Bevölkerung und vor allem der ansässigen Handwerker und Geschäftsleuten, konnte der Bau realisiert werden.

Der überwiegende Teil der Arbeiten wurde durch die Mitglieder erbracht. Hervorzuheben sind hierbei Hako Kleiner und Gustl Jäger. Letzterer war die ganze Zeit die treibende Kraft, die an jedem Wochenende die Helfer auf der Hütte mit gespendetem Essen und Getränk der Langenargener Geschäftsleute versorgte. Insgesamt leisteten die Vereinsmitglieder fast 5000 Arbeitsstunden, bis dann zu Weihnachten 1968 das eigene Heim bezogen werden konnte. Im Juni 1969 fand dann die offizielle Einweihung durch Vorstand Rudi Klett und zahlreicher Ehrengäste und Besucher statt.

Vereinsleben auf der Hütte

Wie wichtig die Langenargener Hütte für das Vereinsleben des Wintersportvereins war und noch heute ist, sieht man mehr als deutlich an der Entwicklung der Mitgliederzahlen. Diese stiegen von damals weniger als 100 bis heute auf mehr als 1000 Mitglieder jeglichen Alters. Damit ist der WSV zu einem der größten Vereine im Schwäbischen Skiverband gewachsen.

Dies beruht im Wesentlichen auf dem kontinuierlichen Ausbau der Skikurse, die ausschließlich in Schetteregg auf der Hütte durchgeführt werden. Begonnen haben die Kurse gleich nach der Fertigstellung der Hütte mit den Kinderskikursen, die damals von Karl Kübler organisiert und realisiert wurden. In dieser Zeit wurde von ihm Wintersportverein der Grundstein für eine kontinuierliche Jugendarbeit und beispielhafte Skikurse gelegt. Hierbei war nicht nur das Erlernen des Skifahrens Inhalt der Kurse, sondern für die Kinder das Erleben von einmaligen und stimmungsvollen Abenden auf ihrer Hütte in der Gemeinschaft ein wesentlicher Bestandteil.

Wer damals Vereinsmitglied wurde, ist heute noch im Verein, mit inzwischen eigenen Kindern oder schon Enkeln. Dieser Geist hat sich dank der Hütte über mehrere Generationen von Jugendlichen und Skilehrern entwickelt. Somit bietet der WSV von Januar bis März ein lückenloses Skikursprogramm vom Vorschulkind bis ins hohe Alter und das alles dank unserer vereinseigenen Hütte.

Auch von Frühjahr bis Weihnachten wird unsere Hütte von befreundeten Vereinen, aber auch immer mehr von unseren Vereinsmitgliedern rege besucht. Wie wertvoll die damalige Entscheidung war, eine eigene Hütte in Schetteregg zu haben und zu realisieren, zeigt sich von Jahr zu Jahr und wir müssen heute mehr denn je dankbar sein, dass sich die Befürworter in den 60er Jahren durchgesetzt haben.

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